STRUKTURELL

Befreiung ↔ Restriktion

Wie ein Prozess Raum gewinnt oder seinen Rahmen findet. Die Dimension von Zwang und Offenheit, von Form gegen Möglichkeit — dort, wo sich Adjazenz entscheidet.

Adjazenz ist weder der offene Pfad noch die geschlossene Mauer — sie ist die Spannung zwischen beiden. Der Fluss ist die Dialektik seiner Strömung und seiner Ufer: nimm eines von beiden weg, und es gibt keinen Fluss mehr, nur Überschwemmung oder ausgetrocknetes Bett. Jede Struktur ist die Spur davon, wohin sich ein Prozess bewegen durfte und wo er auf seiner Linie gehalten wurde. Strukturell zu existieren heißt, zwischen Öffnung und Rahmen zu oszillieren, ohne an einem von beiden zu verharren.

Adjacence

Das Daturoma ersetzt die topologische Frage „Ist dies verbunden?“ durch eine prozessuale: mit welcher Öffnung besteht diese Beziehung, mit welchem Rahmen bindet sie? Eine Kante ist keine Tatsache über zwei Knoten — sie ist eine Spannung zwischen Befreiung und Restriktion, offengehalten oder geschlossen gehalten.

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." — LUDWIG WITTGENSTEIN

SKALENÜBERGREIFENDE MANIFESTATIONEN